Uwe Schwanz
Uwe Schwanz wurde 1963 in Bremen geboren, zog dann mit seiner Familie zunächst nach Wuppertal und später nach Oberbayern. Angesteckt von der Pferdeleidenschaft seiner älteren Schwester Martina, begann er im Alter von 12 Jahren zu reiten. Nach drei Jahren bekam er sein erstes eigenes Pferd, den Haflinger Fritz. Mit ihm war er in Dressurprüfungen bis zur Klasse L erfolgreich und bildete ihn auch bis zur Klasse L in Springen aus. 1981 begann er seine Ausbildung zum Pferdewirt bei Uli Salig auf der renommierten Reitanlage Thann/Oberland nahe Holzkirchen. Die Prüfung legte er mit Auszeichnung ab und war bereits zu dieser Zeit in Turnieren in Springen und Dressur bis Klasse L erfolgreich unterwegs. Es folgte Ausbildung bei dem bekannten Dressurtrainer Alan Gaihede in Königsbrunn, an deren Ende er die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister, Schwerpunkt Reiten, mit Auszeichnung ablegte. Von 1986-88 war er in Thann als selbständiger Bereiter tätig, danach von 1988-95 in Giesenbach. 1996 kehrte er wieder nach Thann zurück und konnte in 2008 einen lang ersehnten Wunsch umsetzen und eine eigene Anlage, den Waldhauser Hof, pachten.
Philosophie? Uwe's Motto: Reiten lernt man nur durch Reiten...
Werdegang:
- Ausbildung bei Uli Salig, Thann, in Dressur, Springen und Vielseitigkeit
- Prüfung zum Pferdewirt Schwerpunkt Reiten - mit Auszeichnung
- Ausbildung bei Alan Gaihede in Königsbrunn
- Prüfung zum Pferdwirtschaftsmeister, Schwerpunkt Reiten - mit Auszeichnung
Uwe’s reiterliche Bilanz ist schier unglaublich: 5.225 Platzierungen – und zwar in Dressur, Springen und Vielseitigkeit – waren Mitte November 2025 in der FN-Datenbank erfasst. Mehr als 400 Pferde hat er bis heute auf Turnieren vorgestellt, im In- und Ausland im Viereck rund 150 Grand Prix-Siege und etwa ebenso viele in der schweren Klasse gefeiert. Dass er das Goldene Reitabzeichen sein eigen nennt, ist vor diesem Hintergrund kaum erwähnenswert; dass er es sich auch im Parcours verdient hat, schon eher. Er ist Nationenpreissieger, feierte Weltcup-Erfolge, ritt Pferde in Finals des Louisdor-Preises und sammelte Medaillen bei Bundeschampionaten, wo er mehrfach als Fremdreiter eingesetzt wurde. Zwei Mal war er Champion der deutschen Berufsreiter in der Vielseitigkeit, mehrfach Bayerischer Meister in der Dressur und einige Zeit auch Mitglied des Bundeskaders.
Kommt dazu, dass Uwe Schwanz nicht nur als Reiter eine Ausnahmeerscheinung ist, sondern auch ein erfolgreicher Ausbilder und Trainer. Von Pferden selbstverständlich, aber auch von Reitern. Seine Schüler gewannen Medaillen bei Bayerischen, Deutschen und Schweizer Meisterschaften oder schafften es in die Bundeskader, allein zwölf wurden mit Goldenen Reitabzeichen ausgezeichnet. Und, nicht zu vergessen, zwei Jahre lang setzte auch die argentinische Nationalmannschaft auf ihn als Trainer.

